"Ihr Informationsportal zur qualifizierten Mitarbeiterbewertung"

Mitarbeiterbewertung (Definition):

T-B-Easy-Or-DEFWas ist “Mitarbeiterberwertung” , was sind
ihre Ziele und welche Bewertungsverfahren existieren?

Hier in Kürze die wichtigsten Fakten zum Thema “Mitarbeiterbewertung”.
 

Unter Mitarbeiterbewertung oder -beurteilung

versteht man die planmäßige und systematische Beurteilung von Mitarbeitern durch deren Vorgesetzte. Sie dient als innerbetriebliches Mittel zur Qualitätssicherung oder -verbesserung innerhalb eines Betriebes oder einer Abteilung. Bewertet wird dabei die Leistung und/oder das Verhalten und/oder die Persönlichkeit des Mitarbeiters.

Die Bewertung von Mitarbeitern kann während oder nach Beendigung des
Dienstverhältnisses
 erfolgen (Arbeitszeugnis). Sie kann verschiedene Zwecke erfüllen: von der Lohn- und Gehaltsdifferenzierung, Leistungsrückkopplung oder Karriereplanung über die Personalentwicklung bis hin zur beruflichen Weiterbildung und Personalauswahl. Dabei lassen sich im Wesentlichen zwei Arten von Beurteilungsverfahren unterscheiden:

1. Merkmalsorientierte Einstufungsverfahren:
Hierbei handelt es sich um in der Regel stark standardisierte Verfahren, bei denen  Mitarbeiter anhand eines vorgegebenen Rasters von Kriterien und einer mehrstufigen Skala bewertet werden.

2. Zielorientierte Verfahren:
Hier wird anstatt etwa der Persönlichkeit des Mitarbeiters die Erreichung zuvor festgelegter Ziele beurteilt (Zielerreichungsgrad). Zielorientierte Verfahren gewinnen in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung und haben in vielen Betrieben  „klassische“ Rangordnungs-Verfahren, freie Beurteilungen oder Kennzeichnungsverfahren ersetzt.

In der Praxis finden sich sehr häufig Mischkonzepte aus diesen Verfahren, etwa eine merkmalsorientierte Bewertung kombiniert mit Zielfeststellung und ergänzt durch freie Beschreibungen.

Vorteile von standardisierten Verfahren

Standardisierte Vorgehensweisen wie z. B. Fragebögen haben dabei den Vorteil, dass sie bei Mitarbeiterbeurteilungen zu stark subjektive geprägte Einschätzungen vermeiden. Andererseits geraten gerade solche Standardverfahren häufig in die Kritik, weil sich komplexe Individuen mit vorgefertigten Textbausteinen nicht wirklich beschreiben lassen.

Mitarbeiterbeurteilungen können mit dem Mitarbeiter zusammen durchgeführt werden, etwa in Form eines (im Idealfall) von beiden Seiten vorbereiteten, offen geführten Mitarbeitergesprächs. Sie können aber auch in Abwesenheit des Mitarbeiters erfolgen, etwa um einen höheren Vorgesetzten oder späteren Arbeitgeber über die Leistungen eines Mitarbeiters zu informieren.

Weitere mögliche Vorgehensweisen bei der Mitarbeiterbeurteilung sind das so genannte 360°-Feedback oder ein kriteriengeleitetes Rundgespräch.